Mittweida 1933 und 2007 – ein Unterschied?
Damals zogen die braunen Horden der SA durch die Stadt, heute sind sie nicht so öffentlich zu sehen, dafür aber nicht weniger präsent. Damals schwieg die Masse – heute schweigt die Masse. Damals waren des die Juden, heute sind es die Türken, die dran glauben müssen. Nicht erst heute gibt es diese Zwischenfälle, nicht erst seit der WM wird das ganze unter dem Tisch gekehrt. Das Problem sitzt tief und keiner will es anpacken, schweigen und Nichtstun ist doch viel bequemer. Und warum sollte man auch sein Nest beschmutzen? Ne Leute so kann es nicht weitergehen. Die Zeit ist reif für eine Demo. Lasst uns endlich aufstehen. Nächsten Dienstag gibt es ein Treffen des Bündnis gegen Rechts, wer mitkommen will mich mal kontaktieren.
in Mittweida, Rechtsextremismus |


April 17th, 2007 at 17:40
[…] In den letzten Wochen rollte eine regelrechte Lawine durch die Medienlandschaft von Mittweida. Ausufernder Rechtsextremismus, dessen gewaltbereite Fratze nunmehr auch keinen Halt vor Studenten macht, arglose Bürger ins Krankenhaus bringt und die wirklich wenigen, noch in Mittweida verbliebenen ausländischen Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Bei diesem kleinen, schon fast nur noch in Promille auszudrückenden Satz von Ausländern fällt mir immer das Brandenburglied ein. Komischerweise. Ich zitiere: “Da stehn drei Nazis auf dem Hügel und finden keinen zum verprügeln. In MW ist die Situation ähnlich, doch zum Glück gibts ja noch Studenten und den ganzen Rest der Einwohner, die dann schon mal als Aushilfsneger herhalten müssen. Gern möchte ich die Scheuklappen aber auch einmal absetzen, um die Intolleranz generell anzuprangern. […]