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Medienforum und so

November 8th, 2007 by micgot

Zeit für einen kleinen Rundumschlag. Ganz Mittweida (oder was man davon im Netz sieht bzw. hört) redet vom Medienforum. Die vergangenen drei Tage waren intensiv, viele interessante Vorträge und Diskussionen – wenn man doch auch die Zeit hätte mehr zu besuchen… In Stichpunkten wo ich dabei war:

Zukunftsmusik Radio: Erich Markuse, der Programmchef von MDR Sputnik hat das neue Konzept seiner Jugendwelle vorgestellt und anhand davon in die Zukunft des Radios geblickt. Die Medien verschmelzen immer mehr und so setzt auch Sputnik sehr auf Web 2.0 MySputnik heißt die „Community mit Radioanschluss“, ähnlich wie bei MySpace, Flickr, Youtube & Co. können hier die Nutzer Bilder oder Videos hochladen, sich austauschen etc. Höchst interessant wie sich dieses Versuchslabor des MDR weiterentwickelt.

Printjournalismus für Jugendliche: Peter Stawowy vom Spiesser stellte die erfolgreichste Schülerzeitung Deutschlands vor. Anhand seines Blattes stellte er Thesen auf, wie Jugendliche angesprochen werden können. Das auch bei Jüngeren das gedruckte Wort eine Zukunft hat ist er überzeugt, auch politisch seien sie interessiert, es komme aber drauf an wie man die Botschaft rüberbringt. Anfangs war der Spiesser nur eine Schülerzeitung in Dresden, er weitete sich mit den Jahren aber erst auf Sachsen und später auf ganz Ostdeutschland aus. Seit diesen Herbst wird das Blatt bundesweit vertrieben. Der Erfolg mag ja zeigen, das dass Produkt ankommt. Doch die Methoden mit denen die arbeiten sind doch höchst zweifelhaft, etwa die Trennung zwischen Werbung und redaktionellen Beiträgen. Auch was ich bisher von den Geschäftsmethoden gehört habe trägt bei mir nicht unbedingt zu einen positiven Image des Spiessers bei. Dementsprechend gab es auch kritische Nachfragen.

Podcasting und so: Timo Hetzel aus München betreibt selber einige Podcasts (Bits und so…). Um davon zu leben gründete er die Firma Content Crew um professionelle Podcasts für Firmen zu produzieren, seine Kunden sind etwa Addison-Wesley (Photoshop) und Markt und Technik. Es gab eine Vorstellung seiner Projekte und über Podcasting generell.

Corporate Blogs: Klaus Eck ist ein führender Mann in der PR-Branche. Schon seit langem befasst er sich mit der Frage, wie Firmen im Web 2.0 bestehen können. So ging es nach den Ausflügen über die Digitale Identität, Studivz, MySpace & Co. hauptsächlich um die Frage, wie Unternehmen über Blogs kommunizieren können. Spannend auch die Frage, was überhaupt ein Firmenblog ist, Beispiel Microsoft, wo zahlreiche Mitarbeiter in ihren Blog sowohl über Privates und ihren Arbeitgeber schreiben. Das wohl schwierigste in der schönen neuen Welt: man kann nie genau sagen, wie sich die Botschaften weiterverbreiten.

Medienacht: Ganz großes Kino, es war wirklich fantastisch die Fernsehshow „Latente Talente“ anzusehen. Respekt vor der gewaltigen Arbeit, die alle Beteiligten in den vergangenen Monaten geleistet haben. Viele Referenten waren auch überrascht von der Professionalität, die die Studenten gezeigt haben.

Swan Lake Moving Images and Music Award: War gespannt darauf was mich bei dieser Veranstaltung erwartet. Bin aber etwas enttäuscht rausgegangen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Offensichtlich hat die Technik nicht so mitgespielt wie sie sollte, auch die Moderation fand ich suboptimal. Doch die Filme waren echt gut, auch die Publikumsabstimmung hatte das gewisse Etwas.

Wer noch mehr wissen will vom allen Vorträgen sei das Blog des Medienforums ans Herz gelegt, auch Denise und Stefan haben von einzelnen Vorträgen umfangreich erzählt. Was auch ganz cool an den neuen Medien ist: die Referenten setzten sich selber in den Blogs von den beiden mit den Themen auseinander.

Ansonsten viel viel viel zu tun, bei der NOVUM ist nicht nur eitel Sonnenschein, die ganzen Projekte (100 Medienkarrieren, Cross Media…) machen sich nicht alleine. Zuhause die Junge Gemeinde und die Vorbereitungen für das Krippenspiel. OK ich will nicht jammern ^^ Echt schön war es die meisten aus meiner Jahresmannschaft beim Nachtreffen wiederzusehen.

in Allgemein, Studium |

1 Antwort

  1. 2010 Neue Thomas Sabo kommt meint:

    One may fall in love with many people during the lifetime. When youfinally get your own happiness, you will understand the previoussadness is kind of treasure, which makes you better to hold and cherishthe people you love.

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