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something about…

November 19th, 2006 by Michael Gottwald

micgot…wie kommst du auf diesen Nickname?

micgot war mein Benutzername im Hochschulnetzwerk der FH Zwickau, dort in der Bibliothek habe ich meine Ausbildung gemacht. Er besteht aus den jeweils ersten Buchstaben der Vor- und Familiennamens bei mir also Michael Gottwald = micgot. Tja und seitdem benutze ich den Namen öfters bei irgendwelchen Anlässen als Nickname ;-)

Erzähl mal ein klein wenig von dir.

Tja was gibt es groß zu erzählen :-) Geboren am 30.08.1984 im HBK in Zwickau, aufgewachsen in Reinsdorf, dort auf die Mittelschule gegangen. 2001 hab ich dann eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der Hochschulbibliothek Zwickau angefangen und 2004 beendet, meine Berufsschule war die Gutenbergschule in Leipzig.

Nach der Ausbildung hab ich dann das einjährige Fachabitur an der Hansa Handelsschule in Zwickau gemacht. Danach gings für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Südwesten, das Lebenshaus des CVJM Baden. Und jetzt bin ich hier in Mittweida, das erste Semester Medienmanagement an der HTWM.

Wie bist du auf das FSJ im Lebenshaus gekommen?

Anfangs wusste ich nicht, ob ich in die Medienrichtung etwas weitermachen soll, oder eher auf die soziale Schiene. Die Ausbildung in der HSB war nicht schlecht, aber gleich Bibliothekar studieren und arbeiten wollte ich dann doch nicht, also vielleicht “irgendetwas mit Medien”. Auf der anderen Seite hab ich viel in der Jungen Gemeinde unserer Kirchgemeinde, im Jugendpfarramt Zwickau und bei der Regenbogenstraße, einen missionarischen Kinderprojekt mitgearbeitet. Deshalb konnte ich mir auch eine Ausbildung in der Art Jugendreferent vorstellen, hab mir deswegen auch schon das CVJM-Kolleg in Kassel angeschaut. Mit haben dann viele Leute gesagt, dass ich zwar gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeite, ich aber nicht wirklich die Begabung hab, um hauptamtlich in diesen Dienst einzusteigen. Letzendlich hab ich mich dann für die Medienrichtung entschieden, hab allerdings bei der FSJ-Suche noch nach Einsatzplätzen geschielt, wo ich in dieser Richtung hätte arbeiten können (z.B. bei verschiedenen CVJM`s), hat aber alles nicht geklappt. Dann bin ich auf Lebensgemeinschaften aufmerksam geworden und hab mir den Brunnen bei Zwickau und das “Schloss” in Unteröwisheim angeschaut. Mein Entschluss fiel dann aufs Lebenshaus, da ich sowieso nur selten nach Hause komme, würde es leichter sein, wenn ich auch geografisch weiter weg wäre.

Was hattest du dort für Aufgaben?

Kennst du die Ordensregel der Benediktiner, “Ora et labora” - Bete und Arbeite” Es war ein Jahr für Gott, um mich selbst und andere in einer Lebensgemeinschaft besser kennenzulernen. Wir acht FSJ´ler haben zusammen in einer WG gelebt, mit einen gemeinsamen Aufenthaltsraum und dann jeweils ein Zimmer für zwei Jungs oder Mädchen. Einige Mitarbeiter leben genauso mit im Schloss. Morgens beginnt der Tag mit einer Morgenandacht im Raum der Stille, abends endet er dort, dazwischen die Arbeit, die gemeinsamen Mahlzeiten und Freizeit.

Das Lebenshaus ist das geistliche Zentrum des CVJM Landesverband Baden, d.h. oft sind Freizeiten, Sitzungen oder andere Veranstaltungen im Haus. Es gibt verschiedene Arbeitsbereiche. Zum einen ist das die Holzwerkstatt. Wir stellen verschiedene Geschenkartikel aus Holz selber her und verkaufen sie dann in der “Truhe” im Empfangsbereich. Außerdem die ganzen Instandsetzungsarbeiten. Dann gibt es den Service, also die Sauberkeit im Haus und Bedienung der Gäste im Speisesaal. Die Großküche war mein dritter Arbeitsbereich, mit allem was dazugehört. Ein vierter Arbeitsbereich, wo ich selber allerdings nicht war, ist der Empfangsbereich.

Und dann gings wieder in den Osten…

So einfach ist das nicht. Ich hab mich informiert was für Studiengänge es gibt und Mittweida war auch mein Favorit. Daneben habe ich mich noch an der Hochschule der Medien in Stuttgart (Bibliotheks- und Medienmanagement) und der Fachhochschule Gelsenkirchen (Journalismus/Public Relations) beworben und bei den beiden auch eine Zusage bekommen. In Mittweida musste ich erstmal eine Zugangsaufgabe lösen und anschließend einen Eignungstest bestehen. Als ich dann relativ schnell die Zusage bekam hab ich mich dafür entschieden. Zum einen ist es nahe der Heimat, dann hat der Studiengang einen guten Ruf und außerdem gibt es in Sachsen als eines der wenigen Länder keine Studiengebühren.

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